Bewertung: Iron Kingdoms Einsteigerset

Meine Runde stürzte sich diesmal in das Iron Kingdoms Einführungsabenteuer „Der Geist aus Stahl“.

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Es folgt die Bewertung aller Teilnehmer (Schulnoten System) mit abschließender Note.

Achtung: In dieser Bewertung können sich Spoiler der Handlung befinden!

Bewertung Spieler 1
Geschlecht des Spielers: weiblich
Volk des Char: Mensch (Char 1), Mensch (Char 2)
Klasse(n) zu Beginn des Abenteuers Char 1: Arkanist / Ermittler
Klasse(n) zu Beginn des Abenteuers Char 2: Feldmaechaniker / Soldat
Anspruch (Schulnote): 3 (recht kurz + einfach)
Spannung (Schulnote): 2
Unterhaltung (Schulnote): 1
Was mir besonders gut gefiel: Interessante Welt, tolle vorgefertigte Chars, Spielsystem geht gut von der Hand und macht großen Spaß
Was mir nicht so gefiel: Abenteuer leider recht kurz 😉 und kaum Kampf

Bewertung Spieler 2
Geschlecht des Spielers: männlich
Volk des Char: Troll (Char 1), Mensch (Char 2)
Klasse(n) zu Beginn des Abenteuers Char 1: Kämpfer / Kopfgeldjäger
Klasse(n) zu Beginn des Abenteuers Char 2: Alchemist / Dieb
Anspruch (Schulnote): 4
Spannung (Schulnote): 3
Unterhaltung (Schulnote): 1
Was mir besonders gut gefiel: Interessantes System, gut zusammengestellte Gruppe, ideal für Einsteiger
Was mir nicht so gefiel: doch etwas kurz (deshalb auch die Bewertung bei Anspruch + Spannung), fehlende Hintergrundinformation: Bsp: der Outpost

Bewertung Spielleiter
Geschlecht des Spielleiters: männlich
Anspruch (Schulnote): 3
Spannung (Schulnote): 2
Unterhaltung (Schulnote): 2
Was mir besonders gut gefiel: Große Ausgewogenheit zwischen Kämpfen und Fertigkeiten (50:50), friedliche Lösungen werden angeboten
Was mir nicht so gefiel: Zu viel Hintergrundinformation für ein Einstiegsabenteuer (Fraktionen, NPC, etc.), einige Regelelmente konnten final nur durch das GRW geklärt werden

Abschließende Bewertung (Durchschnitt)
Anspruch (Schulnote): 3,3
Spannung (Schulnote): 2,3
Unterhaltung (Schulnote): 1,3

Endnote: 2,3

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Bewertung: Die Krypta der Ewigen Flamme

Meine Pathfinder Runde stürzte sich in das Pathfinder Abenteuer „Die Krypta der Ewigen Flamme“.

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Es folgt die Bewertung aller Teilnehmer (Schulnoten System) mit abschließender Note.

Achtung: In dieser Bewertung können sich Spoiler der Handlung befinden!

Bewertung Spieler 1
Geschlecht des Spielers: weiblich
Volk des Char: Katzenvolk
Klasse(n) zu Beginn des Abenteuers: Schurke (1) / Hexenmeister (2)
Anspruch (Schulnote): 3
Spannung (Schulnote): 2-3
Unterhaltung (Schulnote): 2
Was mir besonders gut gefiel: Perfekt um eine Gruppe zum Zusammenarbeiten zu bringen, viele verschiedene Herausforderungen (unterschiedliche Monster, Fallen, Kampfmanöver, Fertigkeitswürfe), um das System und den eigenen Char besser kennenzulernen
Was mir nicht so gefiel: Die vom Abenteuer vorgeschlagenen Lösungen für Golem / Pfeilfalle

Bewertung Spieler 2
Geschlecht des Spielers: männlich
Volk des Char: Tiefling
Klasse(n) zu Beginn des Abenteuers: Magus (2) / Alchemist (1)
Anspruch (Schulnote): 2 (bezgl. Char), 3 (bzgl. Spieler)
Spannung (Schulnote): 3
Unterhaltung (Schulnote): 3
Was mir besonders gut gefiel: Vielfältige Herausforderungen bzgl. Umgebungen, Gegner und Fallen fördern Kooperation der Spieler und zeigen weiteres Potential beim Ressourcenmanagement auf
Was mir nicht so gefiel: Geforderte Lösungen bei den Encountern „Golem“ und „Pfeil-Säulen-Falle

Bewertung Spielleiter
Geschlecht des Spielleiters: männlich
Anspruch (Schulnote): 3
Spannung (Schulnote): 3
Unterhaltung (Schulnote): 3
Was mir besonders gut gefiel: Die Zusammenführung der Gruppe, die Idee mit den „Mentoren“ sowie die Beschreibung des Ortes Kassen
Was mir nicht so gefiel: Zu wenig storytechnische Hilfen für die Spieler, für eine gedachte Level 1 Gruppe teilweise zu anspruchsvolle Gegner

Abschließende Bewertung (Durchschnitt)
Anspruch (Schulnote): 3
Spannung (Schulnote): 2,8
Unterhaltung (Schulnote): 2,6

Endnote: 2,8

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Taschenzauber-App (Pathfinder)

Name: Taschenzauber

System: Pathfinder (D20)

Anbieter: Google Play Store (App by gromet)

Sprache: Deutsch

Preis: 0,99 €

Ulisses stellt eine Pathfinder App für Smartphones vor. Primär dient die App dazu, ein interaktives Nachschlagewerk für Spells zu sein. Erklärungen und Details unter folgendem
Link: http://www.ulisses-spiele.de/neuigkeiten/2015-06-04-pathfinder-auf-eurem-smartphone/

Weitere Infos von mir:
– Die App ist unterteilt in: Übersicht der Caster-Klassen -> Zaubergrad -> Zauber (Alphabetisch sortiert)
– Genaue Angabe der Quelle (Seitenzahl und Regelwerk)
– komplett auf deutsch
– Möglichkeit sich eigene Favortitenlisten anzulegen (wohl bis 3, noch nicht getestet von mir)
– Extra Auflistung des Wirkungsbereich von Spells (Unterteilt in Radius der Wirkung)

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Manticon 2013 – Review

Nach unserer eher „ernüchternden“ Erfahrung mit der Dreieich-Con (siehe hier) war es am letzten Samstag soweit: Die Manticon wartete auf uns!
Man muß dazu sagen, dass die Manticon ein 3-tägiges Event ist. Wir uns allerdings aus beruflichen sowie zeitlichen Gründen nur für den Samstag (Ein-Tages-Ticket) entschieden hatten.

Naja, erstmal wartete der Weg zur Burg auf uns – denn dieser war recht „abenteuerlich“. Dazu sollte man wissen, dass die Manticon auf der Starkenburg in Heppenheim stattfindet. Diese benannte Burg befindet sich auf einem Berg (ca. 300 m ü NN laut Wiki) und diese „Höhenmeter“ wollen erstmal geschafft werden. Gut 2/3 konnten wir mit unserem Auto zurücklegen (Merke: ein altes „welliges“ Kopfsteinpflaster ist nicht der beste Straßenbelag für ein tiefergelegtes Fahrzeug), der Rest wurde zu Fuß bestiegen. Durch einen sehr stimmungsfördenden Wald vorbei an einer atemberaubenden Aussicht hatten wir sie erklommen – die Starkenburg und wußten schnell, dass wir wohl richtig waren.

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Angekommen wurde sich am Empfangspunkt (der gleichzeitig der Verkaufsstand des Mantikore-Verlags war) angemeldet und man wurde kurz über die Gegebenheiten wie Aushang/Speisesaal/Räume aufgeklärt. Da wir noch zum Ende hin des Frühstücks angekommen waren – wurde sich ein Kaffee (bzw. lecker Brötchen und Orangensaft – Anm. v. Mica) gegönnt und überlegt was man als erstes macht. Die Rundenaushänge waren gut sichtbar in der Nähe des Empfangs zu finden und die Auswahl war groß. Leider konnten wir am Samstag morgen nur eine Labyrinth Lord Runde finden – die allerdings erst um 14.00 Uhr starten sollte. Also sollte es eine Runde „Magic World“ werden.

Der Raum wurde schnell gefunden und schon bald war die Runde komplett. Naja, bis auf den Spielleiter – welcher nicht auffindbar war. Da den Spielleiter niemand persönlich kannte, wurde es auch nicht einfacher. Als allerdings nach 1 Stunde noch immer kein Spielleiter anwesend war – löste sich die Runde auf. Schade, vor allem da wir am späten Nachmittag erfuhren, dass die Runde doch stattfand (allerdings im Außenbereich).

Obwohl uns da natürlich starke Parallelen zur Dreieich auffielen (auch hier fand unsere erste Runde nicht statt) wollten wir uns nicht entmutigen lassen. Leider waren allerdings keine Runden mehr vorhanden. Entweder starteten diese zu einem späteren Zeitpunkt oder waren bereits am laufen. Nicht so schlimm, Mica wollte sich ja noch ein wenig am Mantikore-Stand austoben. Dank den überzeugenden Verkäufer-Skills von Nic Bonczyk sollte es auch ein toller Einkaufsbummel werden. Während dessen sprach uns niemand geringerer als Karl-Heinz Zapf (DER Kopf hinter dem grandiosen „Schnutenbach“ Band) an und lud Interessierte zu seinem „Kampf der Giganten“ Turnier ein. Wie ich finde, eine fantastische Idee da gerade für so eine kompakte Con wie die Manticon man seinen „Gegner“ finden musste und dadurch auch die Leute ein wenig kennenlernte. Obwohl anscheinend niemand das Spiel kannte, nahm (gefühlt) fast jeder an dem Turnier teil – der am Samstag Vormittag anwesend war.

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Gegner gefunden, Spiel gestartet und sogar die erste Runde (erfolgreich) gemeistert. Yeah, Baby! Nach dem Mittagsessen sollte allerdings meine Glückssträhne in diesem Spiel jäh an dem furchterregenden Yeti enden. Dennoch hat es einen grandiosen Spaß gebracht und die Gegenspieler (viele Grüße an den Yeti-Meister) waren sehr sympathisch.

Nachdem am Stand von Uhrwerk noch ein wenig Geld gelassen wurde – fanden wir uns dann auch bei unserer LabLord Runde wieder. Dies sollte der Start einer der lustigsten LabLord Runden sein – an denen ich je teilnahm. Um die Ereignisse im einzelnen zu erfassen reicht wohl meine Konzentration nicht aus, es sei nur soviel gesagt: Im Abenteuer war alles dabei >
Spannung (nichts geringeres als Basiliskenblut sollten die Helden in ihren Besitz bringen)
Magie (und dessen widernatürliche Auswirkungen in dem wohl verrücktesten Magischen-Krempel-Laden aller Welten)
Heldenglück (oder wie sollte man es anders erklären, dass die zielsichere Elfe die Riesenspinne schneller erlegen konnte, als die Kämpfer ihre Waffen zogen)
Grauen (nicht nur von furchterregenden Monstern, sondern auch von Zwergen mit seuchenhaften Ausschlägen und deren omnipotenten Präsenz!)
Kurzum und wie bereits erwähnt: Es war extrem lustig und wir kamen alle auf unsere Kosten (Danke & Gruß an alle Beteiligten für diesen langen Nachmittag).

Zwischendurch stärkten wir uns am leckeren Grill-Buffet, das am Abend errichtet wurde. Die Verpflegung war generell vorzüglich:
– gekühlte Getränke die in ausreichender Form zur Verfügung standen
– und vor allem die nette Geste der Orga, als am Samstag Abend plötzlich einer von den Jungs reinkam und Knabberzeug in die Runde streute. Top! („Von Spielern für Spieler“ trifft hier absolut zu)

Am Abend gegen 23.00 Uhr machten wir uns dann wieder aud den Weg zu unserem Auto und traten die Heimreise an. (Anmerkung: Taschenlampen-App machte sich bei dem stockfinsteren Abstieg bezahlt!)

Fazit
Trotz den ganzen überwiegend positiven Erlebnissen vermisste ich dennoch so einiges. Ich hätte mir (gerade auf der Manticon) eine Demorunde für das Games of Thrones RPG gewünscht. Ebenso war ich so gespannt auf Tunnels & Trolls, wurde allerdings hier ebenfalls nicht fündig. Überrascht war ich auch gewesen, dass nur eine LabLord Runde angeboten wurde. Wie gesagt, wir beide waren nur am Samstag dort gewesen – daher kann ich nicht bewerten was die anderen beiden Tage angeboten wurde bzw. ob gerade Samstag nachts noch etwas in dieser Richtung verfügbar war (einige Runden starteten zwischen 22.00 Uhr und 23.00 Uhr). Dennoch machte es uns beiden recht viel Spaß – was allerdings auch definitv an den Mensch lag – denen wir dort begegneten.

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„Pegasuscitar II“ von Chris P. Rolls

Nachdem mir der erste Band der Pegasuscitar-Reihe so gut gefallen hatte, musste ich natürlich auch unbedingt lesen, wie es weitergeht. Die Möglichkeit bot die Autorin in einer weiteren Leserunde, an der ich auch wieder teilnehmen durfte 🙂

Der zweite Band der Pegasuscitar-Reihe schließt nahtlos an den ersten an und sollte daher am besten gleich im Anschluss an diesen gelesen werden. Die Kenntnis des ersten Bandes ist auch zwingend erforderlich, da dem Leser sonst zu viel der wunderbaren Geschichte verloren gehen würde und auch die Handlungen und das Verhalten der Figuren teilweise sicher nicht nachvollziehbar wären.

Der zweite Teil beginnt zunächst mit einer kurzen Rückblende, in der man endlich mehr über die gemeinsame Vergangenheit von Vigar und Thyon erfährt. Zurück in der Gegenwart wird die Geschichte von Feyk weiter erzählt, der sich inzwischen gut in der Pegasusfeste eingelebt hat und dessen Beziehung zu Aldjar immer gefestigter wird. Es könnte also alles gut sein, wäre da nur nicht der unterschwellige Wunsch nach Freiheit, der Feyk immer wieder überkommt. Da Aclodh die Bedürfnisse seines Citars erkennt, gibt er ihm die Möglichkeit eines Botenfluges. Doch aufgrund Verrats aus den eigenen Reihen wird dieser Auftrag Feyk zum Verhängnis und er gerät in Bohruns Hände.

Wird Aclodh den schon lange drohenden Krieg riskieren, um seinen Citar zu retten? Wird die Geschichte von Vigar und Thyon doch noch ein gutes Ende finden? Und welche Rolle spielt der junge Aldjar in all diesem Geschehen?

Auch der zweite Teil bietet wieder jede Menge Spannung und Gefühl, wobei das Geschehen nun wesentlich schneller und actionreicher voranschreitet als noch im ersten Teil. Die liebgewonnenen Charaktere entwickeln sich weiter und finden letztlich auch ihren Platz / ihre Bestimmung. Endlich lernt man auch mehr über die „Gegenseite“ und deren Motive kennen. Auch die Welt und die dort lebenden Völker werden etwas stärker als im ersten Teil beleuchtet, was ein sehr interessantes Potential bildet und definitiv den Wunsch nach weiteren Bänden aus dieser Welt weckt.

Wie schon im Vorgänger sind die eingestreuten erotischen Szenen zwar deutlich, aber immer niveauvoll und gut ins Geschehen eingebettet.

Der Schreibstil ist weiterhin sehr flüssig und angenehm und die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin. Das Ende  ist zwar, im Gegensatz zum Vorgänger, in sich abgeschlossen, bietet aber dennoch Raum für einen dritten Band – worauf ich natürlich sehr hoffe 🙂

Und so schließt man letztlich das Buch mit dem guten Gefühl an einer wunderbaren Geschichte teilgehabt zu haben – und der leisen Wehmut, dass es schon wieder vorbei ist! Unbedingt selbst lesen!

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„Die Wanifen“ von René Anour

Heute möchte ich euch gerne ein weiteres tolles Fantasybuch vorstellen, das ich wieder im Rahmen einer Leserunde gewonnen habe.

Die Wanifen

Eines Tages erfährt die junge Ainwa von ihrem Mentor, dass sie eine sogenannte Wanife ist. Obwohl sie dadurch mit besonderen Mächten gesegnet ist, ist ihr Leben in Gefahr. Denn der Kelpi, ein böses Geistwesen, macht Jagd auf neu erwachte Wanifen und Ainwas Erwachen steht unmittelbar bevor! Gemeinsam mit ihrem geliebten Ziehbruder Gorman macht sie sich auf die Suche nach den Schutzgeistern ihres Volkes um diese um Hilfe zu bitten, doch der Kelpi hat die Spur bereits aufgenommen. Zwar überlebt Ainwa den Angriff, Gorman jedoch wird von dem Geist in einen Kelpimensch gewandelt und macht nun seinerseits Jagd auf das Mädchen. Wird sie rechtzeitig lernen ihre neu erwachten Kräfte zu nutzen? Und kann sie Gorman doch noch retten?

Die Geschichte zieht den Leser schon von der ersten Seite an in ihren Bann. Man bangt und leidet mit Ainwa und lernt nach und nach gemeinsam mit ihr die geheimnisvolle Welt der Wanifen kennen. In immer wieder eingestreuten Rückblicken erfährt man mehr über Ainwas und Gormans Vergangenheit. Die Rückblenden sind ebenso spannend wie der eigentliche Plot und liefern wichtige Puzzleteilchen um die beiden und ihre Beziehung zueinander zu verstehen.

Der Schreibstil des Autors ist wirklich angenehm zu lesen und gerade das Stilmittel der Rückblenden hat mir sehr gut gefallen, da sie einen hier nicht aus dem Geschehen reißen, sondern es im Gegenteil sogar noch voran bringen. Die Beschreibungen, sowohl der Haupt-und Nebencharaktere wie auch der Landschaften, sind sehr schön ausgearbeitet und regen das Kopfkino das Lesers an. Auch die Entwicklung Ainwas ist wirklich interessant und für den Leser stets nachvollziehbar. Der Spannungsbogen zieht sich gut durch das Buch, Langeweile kam zumindest bei mir an keiner Stelle auf!

Insgesamt ist „Die Wanifen“ ein wirklich tolles Buch mit einem spannenden Plot, sympathischen und gut ausgearbeiteten Charakteren und vielen frischen Ideen abseits des „Mainstream“-Fantasy. Von mir gibt es daher eine klare Kaufempfehlung!

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„Pegasuscitar I – Auf magischen Schwingen“ von Chris P. Rolls

Hier eine weitere Buch-Rezension. Das Buch habe ich in Form eines ebooks im Rahmen einer Leserunde gewonnen und ich war völlig begeistert davon 🙂

Der junge Reyk fristet als Leibeigener in einem Gasthaus sein Dasein, die Hoffnung auf einanderes Leben hat er längst aufgegeben. Dies ändert sich jedoch schlagartig als eines Tages der geheimnisvolle Vigar  in dem Gasthaus rastet. Als Reyk sich um dessen Stute kümmert, macht er eine ungeheuerliche Entdeckung: Das Tier zeigt ihm seine magischen Flügel, es ist tatsächlich einer der legendären Pegasus! Vigar entpuppt sich als Pegasusreiter und äußert die Vermutung, dass Feyk ein sogenannter Pegasuscitar ist. Hierbei handelt es sich um Personen mit der besonderen Fähigkeit die magischen Pegasus zu „erwecken“. Dies ist eine sehr seltene und daher auch sehr begehrte Gabe und unweigerlich gerät Feyk durch diese Entdeckung in Gefahr. Bevor Vigar ihn jedoch aus seinem Dasein als Leibeigener befreien kann, gerät er in die Hände von dessen Feinden… In einer riskanten Rettungsaktion kann Feyk befreit werden und sein Entführer Thyon wird gefangen genommen. In der Pegasusfeste beginnt Feyk schließlich sich ein neues Leben aufzubauen, doch ist er dort auch wirklich in Sicherheit? Welche dunkle Vergangenheit teilen Vigar und Thyon und was hat es mit dem jungen Stallburschen Aldjar auf sich, der in Feyk ungeahnte Gefühle erweckt?

Mit dem ersten Teil der Pegasuscitar-Reihe hat die Autorin ein wahrhaft magisches Buch geschaffen. Eingebettet in einen wirklich interessanten und spannenden Plot ist die Geschichte des jungen Feyk. Seine Entwicklung vom hoffnungslosen, fremdbestimmten Leibeigenen zu einem selbstbewussten Mann beschreibt die Autorin sehr gut und für den Leser stets nachvollziehbar. Doch nicht nur der Hauptcharakter ist liebevoll und interessant beschrieben, auch die Nebencharaktere werden mit Leben gefüllt und dienen nicht nur als gesichtslose Statisten. Besonders hervorzuheben sind hier ganz klar Vigar, Thyon und natürlich Aldjar.

Die Autorin hat einen sehr detaillierten und angenehmen Schreibstil, weiss aber auch an den richtigen Stellen Spannung aufzubauen, sodass bei mir an keiner Stelle Langeweile aufkam. Die Gefühle und das daraus resultierende Verhalten der Charaktere und auch der Pegasus, wurden sehr schön eingefangen und ziehen den Leser mitten ins Geschehen. Die wenigen erotischen Szenen sind zwar durchaus deutlich, aber immer sehr gefühl- und niveauvoll beschrieben und fügen sich nahtlos in die Geschichte ein, ohne aufgesetzt zu wirken.

Insgesamt kann ich dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der sich gerne in romantischen Fantasy-Geschichten verliert, aber dennoch Wert auf eine gute Story legt und der kein Problem damit hat, dass es sich hierbei um eine Liebesgeschichte zwischen Männern handelt!

Mein Tip: Am Besten gleich den zweiten Band mitkaufen, denn der Cliffhanger am Ende ist einfach nur bösartig 😉

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„Höllenjob für einen Dämon“ von Helen B. Kraft

So, hier kommt nun zur Abwechslung mal eine Rezension zu einem Roman. Das Buch hatte ich bei der Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ gewonnen und das Lesen hat mir viel Spaß gemacht 🙂

Höllenjob für einen Dämon

Es klingt alles so einfach: Der Dämon Shatan wird von seiner Chefin Luzifer beauftragt deren Tochter Evangelina „heim“ nach Hel zu bringen. Der lästige, aber vermeintlich einfache Job entwickelt sich jedoch schnell zu einer wahren Katastrophe. Nicht nur, dass die junge Frau keine Ahnung von ihrer Abstammung hat und entsprechend „begeistert“ auf Shatans Auftauchen reagiert. Zeitgleich zu Luzifer schickt auch der Vater des Mädchens, Jehova, einen Gesandten um Evangelina „heim“ nach Gan Eden zu bringen. Der Engel Gavarel  interpretiert seinen Auftrag allerdings so, dass Evangelinas Tod sie am schnellsten und effektivsten dorthin befördern kann. Und als ob das alles nicht schon schlimm genug wäre, müssen die zwei sich auch noch mit Evangelinas intriganten Halbgeschwistern herumschlagen und auch sonst noch so einige haarsträubende Situationen überstehen. Die aufkeimende erotische Anziehung zwischen den beiden erleichtert das Ganze auch nicht gerade, muss Shatan Evangelina doch „unberührt“ in Hel abliefern…

Wie schon an der kurzen Zusammenfassung ersichtlich, ist dies ein Buch, das man mit einem Augenzwinkern sehen sollte. Zwar hat es auch durchaus seine ernsten und auch geradezu tragisch-schönen Momente, insgesamt überwiegt aber ganz klar der -teilweise recht schräge- Humor der Autorin, der auch vor religiösen Figuren nicht halt macht. Wer also mit so etwas nichts anfangen kann, wird mit dem Buch nicht glücklich werden. Alle anderen erwartet eine lustige und temporeiche, teils etwas überdrehte Geschichte, mit einem Schuss Romantik und einem Hauch Erotik.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen, sodass die Seiten nur so dahin fliegen 🙂 Positiv möchte ich auch das Lektorat hervorheben, mir sind keine größeren Fehler oder Unstimmigkeiten aufgefallen, die den Lesespaß trüben würden, wie es heutzutage leider des Öfteren der Fall ist.

Das Buch ist in sich abgeschlossen, bietet aber dennoch Raum für eine Fortsetzung, die ich auch ohne Zögern kaufen würde.

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Oselbridge

Name: Oselbridge

System: Harnmaster

Anbieter: Columbia Games, Inc.

Sprache: Englisch

Preis: –

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Vor einigen Wochen nahm ich bei einem Gewinnspiel von der deutschen Harnmaster Fanpage (HarnMaster.de) teil. Zu gewinnen gab es einen Artikel über die oben zu bestaunende Brücke. Ich fand das Bild sehr inspirierend, machte mit, hatte Glück und gewann. Nun möchte ich die Chance nutzen und einen kleinen Einblick zu dem Artikel geben.

+ 3 (!) Karten dabei (Auszug aus dem Atlas, detailierte Karte in welcher selbst die Strömungsrichtung (!) angegeben wurde, Players Handout – Karte ohne detailierte Beschreibung)

+ Angenehmes Format (US Letter)

+ Beschreibung des Standorts der Brücke (Einzige Verbindung über den „Osel Fluß“, Handelsposten und „Oase der Zivlilisation“ für Reisende und Händler)

+ Vollfarbig

 

– Leider wird nicht „direkt“ auf die Umstände eingegangen, weshalb die Brücke so „mitgenommen“ aussieht.

 

Ich möchte an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen und mich nochmals recht herzlich bei Lars Richter für das Gewinnspiel bedanken

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Ein Schatten zieht auf… und das ist gut so!

Es ist mehr als an der Zeit euch eines der spannendsten Kickstarter Projekte vorzustellen, welches wir entdeckt haben: Shadowland

Vielleicht ist es einigen schon aufgefallen, dass ich bei reißerischen Überschriften – bei Rollenspielprodukten (und nur bei diesen) – immer wieder angesprochen werde. So sollte mich auch gleich beim Entdecken von Shadowland der erste Satz tief beeindrucken:
„A whole new campaign world for the Pathfinder RPG inspired by The Forgotten Realms, Dragonlance, & Planescape settings!“

Wooah! Das fand ich mal ne Ankündigung! Wir haben jahrelang die Forgotten Realms bespielt, finden Planescape immer noch eines der innovativsten Settings, das in Mainstream Produkten anklang fand, und haben seltsamerweise Dragonlance erst in der 3. Edition von D&D kennen und lieben gelernt. Das alles nochmal mit dem Grundgerüst von Pathfinder verstärkt klingt vielversprechend. Aber um was geht es bei dieser wilden Mischung eigentlich konkret?

Shadowlands wird als Setting – nach bester old-school Tradition klassischer Fantasy Welten – beschrieben. Es wird ein einzigartiges Magie und Psionic System versprochen, ebenso wie neue Regeln zur Abhandlung von Sprachen und Diplomatie. Neben neuen Völkern und deren Optionen werden auch spezielle Regeln für Moral angekündigt.

Die Autoren verschweigen nicht, dass gerade solch „betagten“ Spielwelten wie Planescape, Ravenloft oder auch Dark Sun (AD&D 2.Edition Version), ihre Inspirationsquellen sind. So verwundert es wenig dass kein geringerer als Ed Greenwood höchstpersönlich bei  diesem Projekt mitarbeitet!

Neben vielen attraktiven goals gibt es auch einiges an add on´s (so z.b. die Option das Buch als Soft- bzw. Hardcover Ausführung zu erhalten). Ab 25$ gehört das Regelwerk euch (PDF-Edition), eine Karte der Welt gibt es gleich hinzu.

Meinung
Ich selbst war überaus schnell angefixt von dem Projekt – trotz den realtiv spärlichen Informationen. Die Idee hinter diesem Monster Mash-Up find ich so unglaublich spannend, dass ich es kaum erwarten kann dass es endlich August 2014 wird. 2014??? Yup, das war auch für uns neu ein Projekt so weit in die Zukunft zu finanzieren. Dennoch haben wir uns dafür entschieden und sind voller Vorfreude. Nicht zuletzt wegen des line up, welches sich wirklich sehen lassen kann. Neben der Tatsache dass gerade Ed Greenwood mit an Bord der Macher ist, ist es auch die Tatsache, dass die Karte von Jonathan Roberts beigesteuert wird (Vorgeschmack)!

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