„Pegasuscitar I – Auf magischen Schwingen“ von Chris P. Rolls

Hier eine weitere Buch-Rezension. Das Buch habe ich in Form eines ebooks im Rahmen einer Leserunde gewonnen und ich war völlig begeistert davon 🙂

Der junge Reyk fristet als Leibeigener in einem Gasthaus sein Dasein, die Hoffnung auf einanderes Leben hat er längst aufgegeben. Dies ändert sich jedoch schlagartig als eines Tages der geheimnisvolle Vigar  in dem Gasthaus rastet. Als Reyk sich um dessen Stute kümmert, macht er eine ungeheuerliche Entdeckung: Das Tier zeigt ihm seine magischen Flügel, es ist tatsächlich einer der legendären Pegasus! Vigar entpuppt sich als Pegasusreiter und äußert die Vermutung, dass Feyk ein sogenannter Pegasuscitar ist. Hierbei handelt es sich um Personen mit der besonderen Fähigkeit die magischen Pegasus zu „erwecken“. Dies ist eine sehr seltene und daher auch sehr begehrte Gabe und unweigerlich gerät Feyk durch diese Entdeckung in Gefahr. Bevor Vigar ihn jedoch aus seinem Dasein als Leibeigener befreien kann, gerät er in die Hände von dessen Feinden… In einer riskanten Rettungsaktion kann Feyk befreit werden und sein Entführer Thyon wird gefangen genommen. In der Pegasusfeste beginnt Feyk schließlich sich ein neues Leben aufzubauen, doch ist er dort auch wirklich in Sicherheit? Welche dunkle Vergangenheit teilen Vigar und Thyon und was hat es mit dem jungen Stallburschen Aldjar auf sich, der in Feyk ungeahnte Gefühle erweckt?

Mit dem ersten Teil der Pegasuscitar-Reihe hat die Autorin ein wahrhaft magisches Buch geschaffen. Eingebettet in einen wirklich interessanten und spannenden Plot ist die Geschichte des jungen Feyk. Seine Entwicklung vom hoffnungslosen, fremdbestimmten Leibeigenen zu einem selbstbewussten Mann beschreibt die Autorin sehr gut und für den Leser stets nachvollziehbar. Doch nicht nur der Hauptcharakter ist liebevoll und interessant beschrieben, auch die Nebencharaktere werden mit Leben gefüllt und dienen nicht nur als gesichtslose Statisten. Besonders hervorzuheben sind hier ganz klar Vigar, Thyon und natürlich Aldjar.

Die Autorin hat einen sehr detaillierten und angenehmen Schreibstil, weiss aber auch an den richtigen Stellen Spannung aufzubauen, sodass bei mir an keiner Stelle Langeweile aufkam. Die Gefühle und das daraus resultierende Verhalten der Charaktere und auch der Pegasus, wurden sehr schön eingefangen und ziehen den Leser mitten ins Geschehen. Die wenigen erotischen Szenen sind zwar durchaus deutlich, aber immer sehr gefühl- und niveauvoll beschrieben und fügen sich nahtlos in die Geschichte ein, ohne aufgesetzt zu wirken.

Insgesamt kann ich dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der sich gerne in romantischen Fantasy-Geschichten verliert, aber dennoch Wert auf eine gute Story legt und der kein Problem damit hat, dass es sich hierbei um eine Liebesgeschichte zwischen Männern handelt!

Mein Tip: Am Besten gleich den zweiten Band mitkaufen, denn der Cliffhanger am Ende ist einfach nur bösartig 😉

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