Manticon 2013 – Review

Nach unserer eher „ernüchternden“ Erfahrung mit der Dreieich-Con (siehe hier) war es am letzten Samstag soweit: Die Manticon wartete auf uns!
Man muß dazu sagen, dass die Manticon ein 3-tägiges Event ist. Wir uns allerdings aus beruflichen sowie zeitlichen Gründen nur für den Samstag (Ein-Tages-Ticket) entschieden hatten.

Naja, erstmal wartete der Weg zur Burg auf uns – denn dieser war recht „abenteuerlich“. Dazu sollte man wissen, dass die Manticon auf der Starkenburg in Heppenheim stattfindet. Diese benannte Burg befindet sich auf einem Berg (ca. 300 m ü NN laut Wiki) und diese „Höhenmeter“ wollen erstmal geschafft werden. Gut 2/3 konnten wir mit unserem Auto zurücklegen (Merke: ein altes „welliges“ Kopfsteinpflaster ist nicht der beste Straßenbelag für ein tiefergelegtes Fahrzeug), der Rest wurde zu Fuß bestiegen. Durch einen sehr stimmungsfördenden Wald vorbei an einer atemberaubenden Aussicht hatten wir sie erklommen – die Starkenburg und wußten schnell, dass wir wohl richtig waren.

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Angekommen wurde sich am Empfangspunkt (der gleichzeitig der Verkaufsstand des Mantikore-Verlags war) angemeldet und man wurde kurz über die Gegebenheiten wie Aushang/Speisesaal/Räume aufgeklärt. Da wir noch zum Ende hin des Frühstücks angekommen waren – wurde sich ein Kaffee (bzw. lecker Brötchen und Orangensaft – Anm. v. Mica) gegönnt und überlegt was man als erstes macht. Die Rundenaushänge waren gut sichtbar in der Nähe des Empfangs zu finden und die Auswahl war groß. Leider konnten wir am Samstag morgen nur eine Labyrinth Lord Runde finden – die allerdings erst um 14.00 Uhr starten sollte. Also sollte es eine Runde „Magic World“ werden.

Der Raum wurde schnell gefunden und schon bald war die Runde komplett. Naja, bis auf den Spielleiter – welcher nicht auffindbar war. Da den Spielleiter niemand persönlich kannte, wurde es auch nicht einfacher. Als allerdings nach 1 Stunde noch immer kein Spielleiter anwesend war – löste sich die Runde auf. Schade, vor allem da wir am späten Nachmittag erfuhren, dass die Runde doch stattfand (allerdings im Außenbereich).

Obwohl uns da natürlich starke Parallelen zur Dreieich auffielen (auch hier fand unsere erste Runde nicht statt) wollten wir uns nicht entmutigen lassen. Leider waren allerdings keine Runden mehr vorhanden. Entweder starteten diese zu einem späteren Zeitpunkt oder waren bereits am laufen. Nicht so schlimm, Mica wollte sich ja noch ein wenig am Mantikore-Stand austoben. Dank den überzeugenden Verkäufer-Skills von Nic Bonczyk sollte es auch ein toller Einkaufsbummel werden. Während dessen sprach uns niemand geringerer als Karl-Heinz Zapf (DER Kopf hinter dem grandiosen „Schnutenbach“ Band) an und lud Interessierte zu seinem „Kampf der Giganten“ Turnier ein. Wie ich finde, eine fantastische Idee da gerade für so eine kompakte Con wie die Manticon man seinen „Gegner“ finden musste und dadurch auch die Leute ein wenig kennenlernte. Obwohl anscheinend niemand das Spiel kannte, nahm (gefühlt) fast jeder an dem Turnier teil – der am Samstag Vormittag anwesend war.

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Gegner gefunden, Spiel gestartet und sogar die erste Runde (erfolgreich) gemeistert. Yeah, Baby! Nach dem Mittagsessen sollte allerdings meine Glückssträhne in diesem Spiel jäh an dem furchterregenden Yeti enden. Dennoch hat es einen grandiosen Spaß gebracht und die Gegenspieler (viele Grüße an den Yeti-Meister) waren sehr sympathisch.

Nachdem am Stand von Uhrwerk noch ein wenig Geld gelassen wurde – fanden wir uns dann auch bei unserer LabLord Runde wieder. Dies sollte der Start einer der lustigsten LabLord Runden sein – an denen ich je teilnahm. Um die Ereignisse im einzelnen zu erfassen reicht wohl meine Konzentration nicht aus, es sei nur soviel gesagt: Im Abenteuer war alles dabei >
Spannung (nichts geringeres als Basiliskenblut sollten die Helden in ihren Besitz bringen)
Magie (und dessen widernatürliche Auswirkungen in dem wohl verrücktesten Magischen-Krempel-Laden aller Welten)
Heldenglück (oder wie sollte man es anders erklären, dass die zielsichere Elfe die Riesenspinne schneller erlegen konnte, als die Kämpfer ihre Waffen zogen)
Grauen (nicht nur von furchterregenden Monstern, sondern auch von Zwergen mit seuchenhaften Ausschlägen und deren omnipotenten Präsenz!)
Kurzum und wie bereits erwähnt: Es war extrem lustig und wir kamen alle auf unsere Kosten (Danke & Gruß an alle Beteiligten für diesen langen Nachmittag).

Zwischendurch stärkten wir uns am leckeren Grill-Buffet, das am Abend errichtet wurde. Die Verpflegung war generell vorzüglich:
– gekühlte Getränke die in ausreichender Form zur Verfügung standen
– und vor allem die nette Geste der Orga, als am Samstag Abend plötzlich einer von den Jungs reinkam und Knabberzeug in die Runde streute. Top! („Von Spielern für Spieler“ trifft hier absolut zu)

Am Abend gegen 23.00 Uhr machten wir uns dann wieder aud den Weg zu unserem Auto und traten die Heimreise an. (Anmerkung: Taschenlampen-App machte sich bei dem stockfinsteren Abstieg bezahlt!)

Fazit
Trotz den ganzen überwiegend positiven Erlebnissen vermisste ich dennoch so einiges. Ich hätte mir (gerade auf der Manticon) eine Demorunde für das Games of Thrones RPG gewünscht. Ebenso war ich so gespannt auf Tunnels & Trolls, wurde allerdings hier ebenfalls nicht fündig. Überrascht war ich auch gewesen, dass nur eine LabLord Runde angeboten wurde. Wie gesagt, wir beide waren nur am Samstag dort gewesen – daher kann ich nicht bewerten was die anderen beiden Tage angeboten wurde bzw. ob gerade Samstag nachts noch etwas in dieser Richtung verfügbar war (einige Runden starteten zwischen 22.00 Uhr und 23.00 Uhr). Dennoch machte es uns beiden recht viel Spaß – was allerdings auch definitv an den Mensch lag – denen wir dort begegneten.

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