His Soul Desire (Casey Cameron)

desire

I’m a big fan of Casey Cameron’s books and I really was looking forward to this proclaimed „sweet and silly“ Halloween novel.
The other books from this author I’ve read so far were always great stories, often with a touch of angst. But apparently the author can also do funny stories very well and I absolutely enjoyed this crazy roadtrip of to-good-to-be-true Sean and the amazingly un-devlish demon Gideon. I loved both characters and the chemistry between them was absolutely great.
My only „critic“ would be that it was over too fast, I really would have loved to spend more time with the two. But perhaps some day the author will delight us with a follow up? 🙂

Posted in BerĂŒhrungspunkte, EBooks | Leave a comment

Forever Young 1: A Good Man (Grant C. Holland)

good

„A Good Man“ ist the newest book from author Grant C. Holland and it’s a nice and pleasurable read, but without much depth and almost no angst. In my opinion the relationship development was much too smooth and to fast. There were no real problems, struggling or self questioning. And everybody else was totally understanding and supportable. Don’t get me wrong, I don`t need an angst laden book breaking your heart in pieces, but I enjoy realistic characters with realistic struggles and I could absolutely not imagine anybody in real life reacting like Vincent when going through such events.
The other aspects of the book I really enjoyed. I liked both main characters and also the supportive ones and I’m totally looking forward to Doug’s story (I hope he gets his own). The writing style is, like always with this author, fluid and enjoyable. I found it very refreshing to read about men in their „best age“, although some more concentration on this aspect would have been nice.
Altogether a light and sweet novel with some weak points, but after reading this first installement I will definitley look into the next book of this new series!

Posted in BerĂŒhrungspunkte, EBooks | Leave a comment

Neue Unter-Kategorie bei den BrĂŒhrungspunkten: EBooks

ZukĂŒnftig möchte ich in diesem Blog auch ausgewĂ€hlte Buch Rezensionen von meinem amazon Konto veröffentlichen. Hierbei wird es sich nicht, wie in der Kategorie „Romane“, um komplette Inhaltszusammenfassungen handeln, sondern lediglich um eine kurze Bewertung des jeweiligen Buches mit seinen StĂ€rken bzw. SchwĂ€chen und Besonderheiten.

Da ich einen Großteil der EBooks im englischen Original lese, sind die meisten Reviews entsprechend auch in dieser Sprache verfasst.

Posted in Allgemein, BerĂŒhrungspunkte, EBooks | Leave a comment

Bewertung: Iron Kingdoms Einsteigerset

Meine Runde stĂŒrzte sich diesmal in das Iron Kingdoms EinfĂŒhrungsabenteuer „Der Geist aus Stahl“.

ik

Es folgt die Bewertung aller Teilnehmer (Schulnoten System) mit abschließender Note.

Achtung: In dieser Bewertung können sich Spoiler der Handlung befinden!

Bewertung Spieler 1
Geschlecht des Spielers: weiblich
Volk des Char: Mensch (Char 1), Mensch (Char 2)
Klasse(n) zu Beginn des Abenteuers Char 1: Arkanist / Ermittler
Klasse(n) zu Beginn des Abenteuers Char 2: Feldmaechaniker / Soldat
Anspruch (Schulnote): 3 (recht kurz + einfach)
Spannung (Schulnote): 2
Unterhaltung (Schulnote): 1
Was mir besonders gut gefiel: Interessante Welt, tolle vorgefertigte Chars, Spielsystem geht gut von der Hand und macht großen Spaß
Was mir nicht so gefiel: Abenteuer leider recht kurz 😉 und kaum Kampf

Bewertung Spieler 2
Geschlecht des Spielers: mÀnnlich
Volk des Char: Troll (Char 1), Mensch (Char 2)
Klasse(n) zu Beginn des Abenteuers Char 1: KÀmpfer / KopfgeldjÀger
Klasse(n) zu Beginn des Abenteuers Char 2: Alchemist / Dieb
Anspruch (Schulnote): 4
Spannung (Schulnote): 3
Unterhaltung (Schulnote): 1
Was mir besonders gut gefiel: Interessantes System, gut zusammengestellte Gruppe, ideal fĂŒr Einsteiger
Was mir nicht so gefiel: doch etwas kurz (deshalb auch die Bewertung bei Anspruch + Spannung), fehlende Hintergrundinformation: Bsp: der Outpost

Bewertung Spielleiter
Geschlecht des Spielleiters: mÀnnlich
Anspruch (Schulnote): 3
Spannung (Schulnote): 2
Unterhaltung (Schulnote): 2
Was mir besonders gut gefiel: Große Ausgewogenheit zwischen KĂ€mpfen und Fertigkeiten (50:50), friedliche Lösungen werden angeboten
Was mir nicht so gefiel: Zu viel Hintergrundinformation fĂŒr ein Einstiegsabenteuer (Fraktionen, NPC, etc.), einige Regelelmente konnten final nur durch das GRW geklĂ€rt werden

Abschließende Bewertung (Durchschnitt)
Anspruch (Schulnote): 3,3
Spannung (Schulnote): 2,3
Unterhaltung (Schulnote): 1,3

Endnote: 2,3

Posted in Allgemein | Leave a comment

Bewertung: Die Krypta der Ewigen Flamme

Meine Pathfinder Runde stĂŒrzte sich in das Pathfinder Abenteuer „Die Krypta der Ewigen Flamme“.

61nsB8re8HL._SX258_BO1,204,203,200_

Es folgt die Bewertung aller Teilnehmer (Schulnoten System) mit abschließender Note.

Achtung: In dieser Bewertung können sich Spoiler der Handlung befinden!

Bewertung Spieler 1
Geschlecht des Spielers: weiblich
Volk des Char: Katzenvolk
Klasse(n) zu Beginn des Abenteuers: Schurke (1) / Hexenmeister (2)
Anspruch (Schulnote): 3
Spannung (Schulnote): 2-3
Unterhaltung (Schulnote): 2
Was mir besonders gut gefiel: Perfekt um eine Gruppe zum Zusammenarbeiten zu bringen, viele verschiedene Herausforderungen (unterschiedliche Monster, Fallen, Kampfmanöver, FertigkeitswĂŒrfe), um das System und den eigenen Char besser kennenzulernen
Was mir nicht so gefiel: Die vom Abenteuer vorgeschlagenen Lösungen fĂŒr Golem / Pfeilfalle

Bewertung Spieler 2
Geschlecht des Spielers: mÀnnlich
Volk des Char: Tiefling
Klasse(n) zu Beginn des Abenteuers: Magus (2) / Alchemist (1)
Anspruch (Schulnote): 2 (bezgl. Char), 3 (bzgl. Spieler)
Spannung (Schulnote): 3
Unterhaltung (Schulnote): 3
Was mir besonders gut gefiel: VielfÀltige Herausforderungen bzgl. Umgebungen, Gegner und Fallen fördern Kooperation der Spieler und zeigen weiteres Potential beim Ressourcenmanagement auf
Was mir nicht so gefiel: Geforderte Lösungen bei den Encountern „Golem“ und „Pfeil-SĂ€ulen-Falle

Bewertung Spielleiter
Geschlecht des Spielleiters: mÀnnlich
Anspruch (Schulnote): 3
Spannung (Schulnote): 3
Unterhaltung (Schulnote): 3
Was mir besonders gut gefiel: Die ZusammenfĂŒhrung der Gruppe, die Idee mit den „Mentoren“ sowie die Beschreibung des Ortes Kassen
Was mir nicht so gefiel: Zu wenig storytechnische Hilfen fĂŒr die Spieler, fĂŒr eine gedachte Level 1 Gruppe teilweise zu anspruchsvolle Gegner

Abschließende Bewertung (Durchschnitt)
Anspruch (Schulnote): 3
Spannung (Schulnote): 2,8
Unterhaltung (Schulnote): 2,6

Endnote: 2,8

Posted in BerĂŒhrungspunkte, Pathfinder | Leave a comment

Taschenzauber-App (Pathfinder)

Name: Taschenzauber

System: Pathfinder (D20)

Anbieter: Google Play Store (App by gromet)

Sprache: Deutsch

Preis: 0,99 €

Ulisses stellt eine Pathfinder App fĂŒr Smartphones vor. PrimĂ€r dient die App dazu, ein interaktives Nachschlagewerk fĂŒr Spells zu sein. ErklĂ€rungen und Details unter folgendem
Link: http://www.ulisses-spiele.de/neuigkeiten/2015-06-04-pathfinder-auf-eurem-smartphone/

Weitere Infos von mir:
– Die App ist unterteilt in: Übersicht der Caster-Klassen -> Zaubergrad -> Zauber (Alphabetisch sortiert)
– Genaue Angabe der Quelle (Seitenzahl und Regelwerk)
– komplett auf deutsch
– Möglichkeit sich eigene Favortitenlisten anzulegen (wohl bis 3, noch nicht getestet von mir)
– Extra Auflistung des Wirkungsbereich von Spells (Unterteilt in Radius der Wirkung)

Posted in Blickkontakt, Pathfinder | Leave a comment

Manticon 2013 – Review

Nach unserer eher „ernĂŒchternden“ Erfahrung mit der Dreieich-Con (siehe hier) war es am letzten Samstag soweit: Die Manticon wartete auf uns!
Man muß dazu sagen, dass die Manticon ein 3-tĂ€giges Event ist. Wir uns allerdings aus beruflichen sowie zeitlichen GrĂŒnden nur fĂŒr den Samstag (Ein-Tages-Ticket) entschieden hatten.

Naja, erstmal wartete der Weg zur Burg auf uns – denn dieser war recht „abenteuerlich“. Dazu sollte man wissen, dass die Manticon auf der Starkenburg in Heppenheim stattfindet. Diese benannte Burg befindet sich auf einem Berg (ca. 300 m ĂŒ NN laut Wiki) und diese „Höhenmeter“ wollen erstmal geschafft werden. Gut 2/3 konnten wir mit unserem Auto zurĂŒcklegen (Merke: ein altes „welliges“ Kopfsteinpflaster ist nicht der beste Straßenbelag fĂŒr ein tiefergelegtes Fahrzeug), der Rest wurde zu Fuß bestiegen. Durch einen sehr stimmungsfördenden Wald vorbei an einer atemberaubenden Aussicht hatten wir sie erklommen – die Starkenburg und wußten schnell, dass wir wohl richtig waren.

DSCF0716

Angekommen wurde sich am Empfangspunkt (der gleichzeitig der Verkaufsstand des Mantikore-Verlags war) angemeldet und man wurde kurz ĂŒber die Gegebenheiten wie Aushang/Speisesaal/RĂ€ume aufgeklĂ€rt. Da wir noch zum Ende hin des FrĂŒhstĂŒcks angekommen waren – wurde sich ein Kaffee (bzw. lecker Brötchen und Orangensaft – Anm. v. Mica) gegönnt und ĂŒberlegt was man als erstes macht. Die RundenaushĂ€nge waren gut sichtbar in der NĂ€he des Empfangs zu finden und die Auswahl war groß. Leider konnten wir am Samstag morgen nur eine Labyrinth Lord Runde finden – die allerdings erst um 14.00 Uhr starten sollte. Also sollte es eine Runde „Magic World“ werden.

Der Raum wurde schnell gefunden und schon bald war die Runde komplett. Naja, bis auf den Spielleiter – welcher nicht auffindbar war. Da den Spielleiter niemand persönlich kannte, wurde es auch nicht einfacher. Als allerdings nach 1 Stunde noch immer kein Spielleiter anwesend war – löste sich die Runde auf. Schade, vor allem da wir am spĂ€ten Nachmittag erfuhren, dass die Runde doch stattfand (allerdings im Außenbereich).

Obwohl uns da natĂŒrlich starke Parallelen zur Dreieich auffielen (auch hier fand unsere erste Runde nicht statt) wollten wir uns nicht entmutigen lassen. Leider waren allerdings keine Runden mehr vorhanden. Entweder starteten diese zu einem spĂ€teren Zeitpunkt oder waren bereits am laufen. Nicht so schlimm, Mica wollte sich ja noch ein wenig am Mantikore-Stand austoben. Dank den ĂŒberzeugenden VerkĂ€ufer-Skills von Nic Bonczyk sollte es auch ein toller Einkaufsbummel werden. WĂ€hrend dessen sprach uns niemand geringerer als Karl-Heinz Zapf (DER Kopf hinter dem grandiosen „Schnutenbach“ Band) an und lud Interessierte zu seinem „Kampf der Giganten“ Turnier ein. Wie ich finde, eine fantastische Idee da gerade fĂŒr so eine kompakte Con wie die Manticon man seinen „Gegner“ finden musste und dadurch auch die Leute ein wenig kennenlernte. Obwohl anscheinend niemand das Spiel kannte, nahm (gefĂŒhlt) fast jeder an dem Turnier teil – der am Samstag Vormittag anwesend war.

DSCF0728

Gegner gefunden, Spiel gestartet und sogar die erste Runde (erfolgreich) gemeistert. Yeah, Baby! Nach dem Mittagsessen sollte allerdings meine GlĂŒcksstrĂ€hne in diesem Spiel jĂ€h an dem furchterregenden Yeti enden. Dennoch hat es einen grandiosen Spaß gebracht und die Gegenspieler (viele GrĂŒĂŸe an den Yeti-Meister) waren sehr sympathisch.

Nachdem am Stand von Uhrwerk noch ein wenig Geld gelassen wurde – fanden wir uns dann auch bei unserer LabLord Runde wieder. Dies sollte der Start einer der lustigsten LabLord Runden sein – an denen ich je teilnahm. Um die Ereignisse im einzelnen zu erfassen reicht wohl meine Konzentration nicht aus, es sei nur soviel gesagt: Im Abenteuer war alles dabei >
Spannung (nichts geringeres als Basiliskenblut sollten die Helden in ihren Besitz bringen)
Magie (und dessen widernatĂŒrliche Auswirkungen in dem wohl verrĂŒcktesten Magischen-Krempel-Laden aller Welten)
HeldenglĂŒck (oder wie sollte man es anders erklĂ€ren, dass die zielsichere Elfe die Riesenspinne schneller erlegen konnte, als die KĂ€mpfer ihre Waffen zogen)
Grauen (nicht nur von furchterregenden Monstern, sondern auch von Zwergen mit seuchenhaften AusschlÀgen und deren omnipotenten PrÀsenz!)
Kurzum und wie bereits erwĂ€hnt: Es war extrem lustig und wir kamen alle auf unsere Kosten (Danke & Gruß an alle Beteiligten fĂŒr diesen langen Nachmittag).

Zwischendurch stĂ€rkten wir uns am leckeren Grill-Buffet, das am Abend errichtet wurde. Die Verpflegung war generell vorzĂŒglich:
– gekĂŒhlte GetrĂ€nke die in ausreichender Form zur VerfĂŒgung standen
– und vor allem die nette Geste der Orga, als am Samstag Abend plötzlich einer von den Jungs reinkam und Knabberzeug in die Runde streute. Top! („Von Spielern fĂŒr Spieler“ trifft hier absolut zu)

Am Abend gegen 23.00 Uhr machten wir uns dann wieder aud den Weg zu unserem Auto und traten die Heimreise an. (Anmerkung: Taschenlampen-App machte sich bei dem stockfinsteren Abstieg bezahlt!)

Fazit
Trotz den ganzen ĂŒberwiegend positiven Erlebnissen vermisste ich dennoch so einiges. Ich hĂ€tte mir (gerade auf der Manticon) eine Demorunde fĂŒr das Games of Thrones RPG gewĂŒnscht. Ebenso war ich so gespannt auf Tunnels & Trolls, wurde allerdings hier ebenfalls nicht fĂŒndig. Überrascht war ich auch gewesen, dass nur eine LabLord Runde angeboten wurde. Wie gesagt, wir beide waren nur am Samstag dort gewesen – daher kann ich nicht bewerten was die anderen beiden Tage angeboten wurde bzw. ob gerade Samstag nachts noch etwas in dieser Richtung verfĂŒgbar war (einige Runden starteten zwischen 22.00 Uhr und 23.00 Uhr). Dennoch machte es uns beiden recht viel Spaß – was allerdings auch definitv an den Mensch lag – denen wir dort begegneten.

Posted in Con | Leave a comment

„Pegasuscitar II“ von Chris P. Rolls

Nachdem mir der erste Band der Pegasuscitar-Reihe so gut gefallen hatte, musste ich natĂŒrlich auch unbedingt lesen, wie es weitergeht. Die Möglichkeit bot die Autorin in einer weiteren Leserunde, an der ich auch wieder teilnehmen durfte 🙂

Der zweite Band der Pegasuscitar-Reihe schließt nahtlos an den ersten an und sollte daher am besten gleich im Anschluss an diesen gelesen werden. Die Kenntnis des ersten Bandes ist auch zwingend erforderlich, da dem Leser sonst zu viel der wunderbaren Geschichte verloren gehen wĂŒrde und auch die Handlungen und das Verhalten der Figuren teilweise sicher nicht nachvollziehbar wĂ€ren.

Der zweite Teil beginnt zunĂ€chst mit einer kurzen RĂŒckblende, in der man endlich mehr ĂŒber die gemeinsame Vergangenheit von Vigar und Thyon erfĂ€hrt. ZurĂŒck in der Gegenwart wird die Geschichte von Feyk weiter erzĂ€hlt, der sich inzwischen gut in der Pegasusfeste eingelebt hat und dessen Beziehung zu Aldjar immer gefestigter wird. Es könnte also alles gut sein, wĂ€re da nur nicht der unterschwellige Wunsch nach Freiheit, der Feyk immer wieder ĂŒberkommt. Da Aclodh die BedĂŒrfnisse seines Citars erkennt, gibt er ihm die Möglichkeit eines Botenfluges. Doch aufgrund Verrats aus den eigenen Reihen wird dieser Auftrag Feyk zum VerhĂ€ngnis und er gerĂ€t in Bohruns HĂ€nde.

Wird Aclodh den schon lange drohenden Krieg riskieren, um seinen Citar zu retten? Wird die Geschichte von Vigar und Thyon doch noch ein gutes Ende finden? Und welche Rolle spielt der junge Aldjar in all diesem Geschehen?

Auch der zweite Teil bietet wieder jede Menge Spannung und GefĂŒhl, wobei das Geschehen nun wesentlich schneller und actionreicher voranschreitet als noch im ersten Teil. Die liebgewonnenen Charaktere entwickeln sich weiter und finden letztlich auch ihren Platz / ihre Bestimmung. Endlich lernt man auch mehr ĂŒber die „Gegenseite“ und deren Motive kennen. Auch die Welt und die dort lebenden Völker werden etwas stĂ€rker als im ersten Teil beleuchtet, was ein sehr interessantes Potential bildet und definitiv den Wunsch nach weiteren BĂ€nden aus dieser Welt weckt.

Wie schon im VorgÀnger sind die eingestreuten erotischen Szenen zwar deutlich, aber immer niveauvoll und gut ins Geschehen eingebettet.

Der Schreibstil ist weiterhin sehr flĂŒssig und angenehm und die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin. Das Ende  ist zwar, im Gegensatz zum VorgĂ€nger, in sich abgeschlossen, bietet aber dennoch Raum fĂŒr einen dritten Band – worauf ich natĂŒrlich sehr hoffe 🙂

Und so schließt man letztlich das Buch mit dem guten GefĂŒhl an einer wunderbaren Geschichte teilgehabt zu haben – und der leisen Wehmut, dass es schon wieder vorbei ist! Unbedingt selbst lesen!

Posted in Romane | Leave a comment

„Die Wanifen“ von RenĂ© Anour

Heute möchte ich euch gerne ein weiteres tolles Fantasybuch vorstellen, das ich wieder im Rahmen einer Leserunde gewonnen habe.

Die Wanifen

Eines Tages erfĂ€hrt die junge Ainwa von ihrem Mentor, dass sie eine sogenannte Wanife ist. Obwohl sie dadurch mit besonderen MĂ€chten gesegnet ist, ist ihr Leben in Gefahr. Denn der Kelpi, ein böses Geistwesen, macht Jagd auf neu erwachte Wanifen und Ainwas Erwachen steht unmittelbar bevor! Gemeinsam mit ihrem geliebten Ziehbruder Gorman macht sie sich auf die Suche nach den Schutzgeistern ihres Volkes um diese um Hilfe zu bitten, doch der Kelpi hat die Spur bereits aufgenommen. Zwar ĂŒberlebt Ainwa den Angriff, Gorman jedoch wird von dem Geist in einen Kelpimensch gewandelt und macht nun seinerseits Jagd auf das MĂ€dchen. Wird sie rechtzeitig lernen ihre neu erwachten KrĂ€fte zu nutzen? Und kann sie Gorman doch noch retten?

Die Geschichte zieht den Leser schon von der ersten Seite an in ihren Bann. Man bangt und leidet mit Ainwa und lernt nach und nach gemeinsam mit ihr die geheimnisvolle Welt der Wanifen kennen. In immer wieder eingestreuten RĂŒckblicken erfĂ€hrt man mehr ĂŒber Ainwas und Gormans Vergangenheit. Die RĂŒckblenden sind ebenso spannend wie der eigentliche Plot und liefern wichtige Puzzleteilchen um die beiden und ihre Beziehung zueinander zu verstehen.

Der Schreibstil des Autors ist wirklich angenehm zu lesen und gerade das Stilmittel der RĂŒckblenden hat mir sehr gut gefallen, da sie einen hier nicht aus dem Geschehen reißen, sondern es im Gegenteil sogar noch voran bringen. Die Beschreibungen, sowohl der Haupt-und Nebencharaktere wie auch der Landschaften, sind sehr schön ausgearbeitet und regen das Kopfkino das Lesers an. Auch die Entwicklung Ainwas ist wirklich interessant und fĂŒr den Leser stets nachvollziehbar. Der Spannungsbogen zieht sich gut durch das Buch, Langeweile kam zumindest bei mir an keiner Stelle auf!

Insgesamt ist „Die Wanifen“ ein wirklich tolles Buch mit einem spannenden Plot, sympathischen und gut ausgearbeiteten Charakteren und vielen frischen Ideen abseits des „Mainstream“-Fantasy. Von mir gibt es daher eine klare Kaufempfehlung!

Posted in Romane | Leave a comment

„Pegasuscitar I – Auf magischen Schwingen“ von Chris P. Rolls

Hier eine weitere Buch-Rezension. Das Buch habe ich in Form eines ebooks im Rahmen einer Leserunde gewonnen und ich war völlig begeistert davon 🙂

Der junge Reyk fristet als Leibeigener in einem Gasthaus sein Dasein, die Hoffnung auf einanderes Leben hat er lĂ€ngst aufgegeben. Dies Ă€ndert sich jedoch schlagartig als eines Tages der geheimnisvolle Vigar  in dem Gasthaus rastet. Als Reyk sich um dessen Stute kĂŒmmert, macht er eine ungeheuerliche Entdeckung: Das Tier zeigt ihm seine magischen FlĂŒgel, es ist tatsĂ€chlich einer der legendĂ€ren Pegasus! Vigar entpuppt sich als Pegasusreiter und Ă€ußert die Vermutung, dass Feyk ein sogenannter Pegasuscitar ist. Hierbei handelt es sich um Personen mit der besonderen FĂ€higkeit die magischen Pegasus zu „erwecken“. Dies ist eine sehr seltene und daher auch sehr begehrte Gabe und unweigerlich gerĂ€t Feyk durch diese Entdeckung in Gefahr. Bevor Vigar ihn jedoch aus seinem Dasein als Leibeigener befreien kann, gerĂ€t er in die HĂ€nde von dessen Feinden
 In einer riskanten Rettungsaktion kann Feyk befreit werden und sein EntfĂŒhrer Thyon wird gefangen genommen. In der Pegasusfeste beginnt Feyk schließlich sich ein neues Leben aufzubauen, doch ist er dort auch wirklich in Sicherheit? Welche dunkle Vergangenheit teilen Vigar und Thyon und was hat es mit dem jungen Stallburschen Aldjar auf sich, der in Feyk ungeahnte GefĂŒhle erweckt?

Mit dem ersten Teil der Pegasuscitar-Reihe hat die Autorin ein wahrhaft magisches Buch geschaffen. Eingebettet in einen wirklich interessanten und spannenden Plot ist die Geschichte des jungen Feyk. Seine Entwicklung vom hoffnungslosen, fremdbestimmten Leibeigenen zu einem selbstbewussten Mann beschreibt die Autorin sehr gut und fĂŒr den Leser stets nachvollziehbar. Doch nicht nur der Hauptcharakter ist liebevoll und interessant beschrieben, auch die Nebencharaktere werden mit Leben gefĂŒllt und dienen nicht nur als gesichtslose Statisten. Besonders hervorzuheben sind hier ganz klar Vigar, Thyon und natĂŒrlich Aldjar.

Die Autorin hat einen sehr detaillierten und angenehmen Schreibstil, weiss aber auch an den richtigen Stellen Spannung aufzubauen, sodass bei mir an keiner Stelle Langeweile aufkam. Die GefĂŒhle und das daraus resultierende Verhalten der Charaktere und auch der Pegasus, wurden sehr schön eingefangen und ziehen den Leser mitten ins Geschehen. Die wenigen erotischen Szenen sind zwar durchaus deutlich, aber immer sehr gefĂŒhl- und niveauvoll beschrieben und fĂŒgen sich nahtlos in die Geschichte ein, ohne aufgesetzt zu wirken.

Insgesamt kann ich dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der sich gerne in romantischen Fantasy-Geschichten verliert, aber dennoch Wert auf eine gute Story legt und der kein Problem damit hat, dass es sich hierbei um eine Liebesgeschichte zwischen MĂ€nnern handelt!

Mein Tip: Am Besten gleich den zweiten Band mitkaufen, denn der Cliffhanger am Ende ist einfach nur bösartig 😉

Posted in Romane | Leave a comment