„Pegasuscitar II“ von Chris P. Rolls

Nachdem mir der erste Band der Pegasuscitar-Reihe so gut gefallen hatte, musste ich natürlich auch unbedingt lesen, wie es weitergeht. Die Möglichkeit bot die Autorin in einer weiteren Leserunde, an der ich auch wieder teilnehmen durfte 🙂

Der zweite Band der Pegasuscitar-Reihe schließt nahtlos an den ersten an und sollte daher am besten gleich im Anschluss an diesen gelesen werden. Die Kenntnis des ersten Bandes ist auch zwingend erforderlich, da dem Leser sonst zu viel der wunderbaren Geschichte verloren gehen würde und auch die Handlungen und das Verhalten der Figuren teilweise sicher nicht nachvollziehbar wären.

Der zweite Teil beginnt zunächst mit einer kurzen Rückblende, in der man endlich mehr über die gemeinsame Vergangenheit von Vigar und Thyon erfährt. Zurück in der Gegenwart wird die Geschichte von Feyk weiter erzählt, der sich inzwischen gut in der Pegasusfeste eingelebt hat und dessen Beziehung zu Aldjar immer gefestigter wird. Es könnte also alles gut sein, wäre da nur nicht der unterschwellige Wunsch nach Freiheit, der Feyk immer wieder überkommt. Da Aclodh die Bedürfnisse seines Citars erkennt, gibt er ihm die Möglichkeit eines Botenfluges. Doch aufgrund Verrats aus den eigenen Reihen wird dieser Auftrag Feyk zum Verhängnis und er gerät in Bohruns Hände.

Wird Aclodh den schon lange drohenden Krieg riskieren, um seinen Citar zu retten? Wird die Geschichte von Vigar und Thyon doch noch ein gutes Ende finden? Und welche Rolle spielt der junge Aldjar in all diesem Geschehen?

Auch der zweite Teil bietet wieder jede Menge Spannung und Gefühl, wobei das Geschehen nun wesentlich schneller und actionreicher voranschreitet als noch im ersten Teil. Die liebgewonnenen Charaktere entwickeln sich weiter und finden letztlich auch ihren Platz / ihre Bestimmung. Endlich lernt man auch mehr über die „Gegenseite“ und deren Motive kennen. Auch die Welt und die dort lebenden Völker werden etwas stärker als im ersten Teil beleuchtet, was ein sehr interessantes Potential bildet und definitiv den Wunsch nach weiteren Bänden aus dieser Welt weckt.

Wie schon im Vorgänger sind die eingestreuten erotischen Szenen zwar deutlich, aber immer niveauvoll und gut ins Geschehen eingebettet.

Der Schreibstil ist weiterhin sehr flüssig und angenehm und die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin. Das Ende  ist zwar, im Gegensatz zum Vorgänger, in sich abgeschlossen, bietet aber dennoch Raum für einen dritten Band – worauf ich natürlich sehr hoffe 🙂

Und so schließt man letztlich das Buch mit dem guten Gefühl an einer wunderbaren Geschichte teilgehabt zu haben – und der leisen Wehmut, dass es schon wieder vorbei ist! Unbedingt selbst lesen!

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„Die Wanifen“ von René Anour

Heute möchte ich euch gerne ein weiteres tolles Fantasybuch vorstellen, das ich wieder im Rahmen einer Leserunde gewonnen habe.

Die Wanifen

Eines Tages erfährt die junge Ainwa von ihrem Mentor, dass sie eine sogenannte Wanife ist. Obwohl sie dadurch mit besonderen Mächten gesegnet ist, ist ihr Leben in Gefahr. Denn der Kelpi, ein böses Geistwesen, macht Jagd auf neu erwachte Wanifen und Ainwas Erwachen steht unmittelbar bevor! Gemeinsam mit ihrem geliebten Ziehbruder Gorman macht sie sich auf die Suche nach den Schutzgeistern ihres Volkes um diese um Hilfe zu bitten, doch der Kelpi hat die Spur bereits aufgenommen. Zwar überlebt Ainwa den Angriff, Gorman jedoch wird von dem Geist in einen Kelpimensch gewandelt und macht nun seinerseits Jagd auf das Mädchen. Wird sie rechtzeitig lernen ihre neu erwachten Kräfte zu nutzen? Und kann sie Gorman doch noch retten?

Die Geschichte zieht den Leser schon von der ersten Seite an in ihren Bann. Man bangt und leidet mit Ainwa und lernt nach und nach gemeinsam mit ihr die geheimnisvolle Welt der Wanifen kennen. In immer wieder eingestreuten Rückblicken erfährt man mehr über Ainwas und Gormans Vergangenheit. Die Rückblenden sind ebenso spannend wie der eigentliche Plot und liefern wichtige Puzzleteilchen um die beiden und ihre Beziehung zueinander zu verstehen.

Der Schreibstil des Autors ist wirklich angenehm zu lesen und gerade das Stilmittel der Rückblenden hat mir sehr gut gefallen, da sie einen hier nicht aus dem Geschehen reißen, sondern es im Gegenteil sogar noch voran bringen. Die Beschreibungen, sowohl der Haupt-und Nebencharaktere wie auch der Landschaften, sind sehr schön ausgearbeitet und regen das Kopfkino das Lesers an. Auch die Entwicklung Ainwas ist wirklich interessant und für den Leser stets nachvollziehbar. Der Spannungsbogen zieht sich gut durch das Buch, Langeweile kam zumindest bei mir an keiner Stelle auf!

Insgesamt ist „Die Wanifen“ ein wirklich tolles Buch mit einem spannenden Plot, sympathischen und gut ausgearbeiteten Charakteren und vielen frischen Ideen abseits des „Mainstream“-Fantasy. Von mir gibt es daher eine klare Kaufempfehlung!

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„Pegasuscitar I – Auf magischen Schwingen“ von Chris P. Rolls

Hier eine weitere Buch-Rezension. Das Buch habe ich in Form eines ebooks im Rahmen einer Leserunde gewonnen und ich war völlig begeistert davon 🙂

Der junge Reyk fristet als Leibeigener in einem Gasthaus sein Dasein, die Hoffnung auf einanderes Leben hat er längst aufgegeben. Dies ändert sich jedoch schlagartig als eines Tages der geheimnisvolle Vigar  in dem Gasthaus rastet. Als Reyk sich um dessen Stute kümmert, macht er eine ungeheuerliche Entdeckung: Das Tier zeigt ihm seine magischen Flügel, es ist tatsächlich einer der legendären Pegasus! Vigar entpuppt sich als Pegasusreiter und äußert die Vermutung, dass Feyk ein sogenannter Pegasuscitar ist. Hierbei handelt es sich um Personen mit der besonderen Fähigkeit die magischen Pegasus zu „erwecken“. Dies ist eine sehr seltene und daher auch sehr begehrte Gabe und unweigerlich gerät Feyk durch diese Entdeckung in Gefahr. Bevor Vigar ihn jedoch aus seinem Dasein als Leibeigener befreien kann, gerät er in die Hände von dessen Feinden… In einer riskanten Rettungsaktion kann Feyk befreit werden und sein Entführer Thyon wird gefangen genommen. In der Pegasusfeste beginnt Feyk schließlich sich ein neues Leben aufzubauen, doch ist er dort auch wirklich in Sicherheit? Welche dunkle Vergangenheit teilen Vigar und Thyon und was hat es mit dem jungen Stallburschen Aldjar auf sich, der in Feyk ungeahnte Gefühle erweckt?

Mit dem ersten Teil der Pegasuscitar-Reihe hat die Autorin ein wahrhaft magisches Buch geschaffen. Eingebettet in einen wirklich interessanten und spannenden Plot ist die Geschichte des jungen Feyk. Seine Entwicklung vom hoffnungslosen, fremdbestimmten Leibeigenen zu einem selbstbewussten Mann beschreibt die Autorin sehr gut und für den Leser stets nachvollziehbar. Doch nicht nur der Hauptcharakter ist liebevoll und interessant beschrieben, auch die Nebencharaktere werden mit Leben gefüllt und dienen nicht nur als gesichtslose Statisten. Besonders hervorzuheben sind hier ganz klar Vigar, Thyon und natürlich Aldjar.

Die Autorin hat einen sehr detaillierten und angenehmen Schreibstil, weiss aber auch an den richtigen Stellen Spannung aufzubauen, sodass bei mir an keiner Stelle Langeweile aufkam. Die Gefühle und das daraus resultierende Verhalten der Charaktere und auch der Pegasus, wurden sehr schön eingefangen und ziehen den Leser mitten ins Geschehen. Die wenigen erotischen Szenen sind zwar durchaus deutlich, aber immer sehr gefühl- und niveauvoll beschrieben und fügen sich nahtlos in die Geschichte ein, ohne aufgesetzt zu wirken.

Insgesamt kann ich dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der sich gerne in romantischen Fantasy-Geschichten verliert, aber dennoch Wert auf eine gute Story legt und der kein Problem damit hat, dass es sich hierbei um eine Liebesgeschichte zwischen Männern handelt!

Mein Tip: Am Besten gleich den zweiten Band mitkaufen, denn der Cliffhanger am Ende ist einfach nur bösartig 😉

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„Höllenjob für einen Dämon“ von Helen B. Kraft

So, hier kommt nun zur Abwechslung mal eine Rezension zu einem Roman. Das Buch hatte ich bei der Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ gewonnen und das Lesen hat mir viel Spaß gemacht 🙂

Höllenjob für einen Dämon

Es klingt alles so einfach: Der Dämon Shatan wird von seiner Chefin Luzifer beauftragt deren Tochter Evangelina „heim“ nach Hel zu bringen. Der lästige, aber vermeintlich einfache Job entwickelt sich jedoch schnell zu einer wahren Katastrophe. Nicht nur, dass die junge Frau keine Ahnung von ihrer Abstammung hat und entsprechend „begeistert“ auf Shatans Auftauchen reagiert. Zeitgleich zu Luzifer schickt auch der Vater des Mädchens, Jehova, einen Gesandten um Evangelina „heim“ nach Gan Eden zu bringen. Der Engel Gavarel  interpretiert seinen Auftrag allerdings so, dass Evangelinas Tod sie am schnellsten und effektivsten dorthin befördern kann. Und als ob das alles nicht schon schlimm genug wäre, müssen die zwei sich auch noch mit Evangelinas intriganten Halbgeschwistern herumschlagen und auch sonst noch so einige haarsträubende Situationen überstehen. Die aufkeimende erotische Anziehung zwischen den beiden erleichtert das Ganze auch nicht gerade, muss Shatan Evangelina doch „unberührt“ in Hel abliefern…

Wie schon an der kurzen Zusammenfassung ersichtlich, ist dies ein Buch, das man mit einem Augenzwinkern sehen sollte. Zwar hat es auch durchaus seine ernsten und auch geradezu tragisch-schönen Momente, insgesamt überwiegt aber ganz klar der -teilweise recht schräge- Humor der Autorin, der auch vor religiösen Figuren nicht halt macht. Wer also mit so etwas nichts anfangen kann, wird mit dem Buch nicht glücklich werden. Alle anderen erwartet eine lustige und temporeiche, teils etwas überdrehte Geschichte, mit einem Schuss Romantik und einem Hauch Erotik.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen, sodass die Seiten nur so dahin fliegen 🙂 Positiv möchte ich auch das Lektorat hervorheben, mir sind keine größeren Fehler oder Unstimmigkeiten aufgefallen, die den Lesespaß trüben würden, wie es heutzutage leider des Öfteren der Fall ist.

Das Buch ist in sich abgeschlossen, bietet aber dennoch Raum für eine Fortsetzung, die ich auch ohne Zögern kaufen würde.

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Oselbridge

Name: Oselbridge

System: Harnmaster

Anbieter: Columbia Games, Inc.

Sprache: Englisch

Preis: –

http://www.columbiagames.com/pix/5651-oselbridge.gif

Vor einigen Wochen nahm ich bei einem Gewinnspiel von der deutschen Harnmaster Fanpage (HarnMaster.de) teil. Zu gewinnen gab es einen Artikel über die oben zu bestaunende Brücke. Ich fand das Bild sehr inspirierend, machte mit, hatte Glück und gewann. Nun möchte ich die Chance nutzen und einen kleinen Einblick zu dem Artikel geben.

+ 3 (!) Karten dabei (Auszug aus dem Atlas, detailierte Karte in welcher selbst die Strömungsrichtung (!) angegeben wurde, Players Handout – Karte ohne detailierte Beschreibung)

+ Angenehmes Format (US Letter)

+ Beschreibung des Standorts der Brücke (Einzige Verbindung über den „Osel Fluß“, Handelsposten und „Oase der Zivlilisation“ für Reisende und Händler)

+ Vollfarbig

 

– Leider wird nicht „direkt“ auf die Umstände eingegangen, weshalb die Brücke so „mitgenommen“ aussieht.

 

Ich möchte an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen und mich nochmals recht herzlich bei Lars Richter für das Gewinnspiel bedanken

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Ein Schatten zieht auf… und das ist gut so!

Es ist mehr als an der Zeit euch eines der spannendsten Kickstarter Projekte vorzustellen, welches wir entdeckt haben: Shadowland

Vielleicht ist es einigen schon aufgefallen, dass ich bei reißerischen Überschriften – bei Rollenspielprodukten (und nur bei diesen) – immer wieder angesprochen werde. So sollte mich auch gleich beim Entdecken von Shadowland der erste Satz tief beeindrucken:
„A whole new campaign world for the Pathfinder RPG inspired by The Forgotten Realms, Dragonlance, & Planescape settings!“

Wooah! Das fand ich mal ne Ankündigung! Wir haben jahrelang die Forgotten Realms bespielt, finden Planescape immer noch eines der innovativsten Settings, das in Mainstream Produkten anklang fand, und haben seltsamerweise Dragonlance erst in der 3. Edition von D&D kennen und lieben gelernt. Das alles nochmal mit dem Grundgerüst von Pathfinder verstärkt klingt vielversprechend. Aber um was geht es bei dieser wilden Mischung eigentlich konkret?

Shadowlands wird als Setting – nach bester old-school Tradition klassischer Fantasy Welten – beschrieben. Es wird ein einzigartiges Magie und Psionic System versprochen, ebenso wie neue Regeln zur Abhandlung von Sprachen und Diplomatie. Neben neuen Völkern und deren Optionen werden auch spezielle Regeln für Moral angekündigt.

Die Autoren verschweigen nicht, dass gerade solch „betagten“ Spielwelten wie Planescape, Ravenloft oder auch Dark Sun (AD&D 2.Edition Version), ihre Inspirationsquellen sind. So verwundert es wenig dass kein geringerer als Ed Greenwood höchstpersönlich bei  diesem Projekt mitarbeitet!

Neben vielen attraktiven goals gibt es auch einiges an add on´s (so z.b. die Option das Buch als Soft- bzw. Hardcover Ausführung zu erhalten). Ab 25$ gehört das Regelwerk euch (PDF-Edition), eine Karte der Welt gibt es gleich hinzu.

Meinung
Ich selbst war überaus schnell angefixt von dem Projekt – trotz den realtiv spärlichen Informationen. Die Idee hinter diesem Monster Mash-Up find ich so unglaublich spannend, dass ich es kaum erwarten kann dass es endlich August 2014 wird. 2014??? Yup, das war auch für uns neu ein Projekt so weit in die Zukunft zu finanzieren. Dennoch haben wir uns dafür entschieden und sind voller Vorfreude. Nicht zuletzt wegen des line up, welches sich wirklich sehen lassen kann. Neben der Tatsache dass gerade Ed Greenwood mit an Bord der Macher ist, ist es auch die Tatsache, dass die Karte von Jonathan Roberts beigesteuert wird (Vorgeschmack)!

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Edara – Steampunk meets Renaissance

Heute möchte ich euch Edara vorstellen, ein Rollenspiel Projekt, das aktuell noch 3 Tage am laufen ist und tatsächlich noch nicht komplett finanziert wurde. Solltet ihr also am Ende des Artikels Lust darauf bekommen haben -> nichts wie hin!

Edara ist ein Rollenspiel, dessen Wurzeln ganz klar im Steampunk zu finden sind und mit einer nicht unerheblichen Menge der Renaissance gewürzt wurde. Edara war in der Vergangenheit eine Welt gewesen, in dieser ein Glaubenskrieg tobte. Das alles war plötzlich (?) beendet, als die Wissenschaft die „Steam Technology“ entdeckt hat. Durch die Entdeckung dieser Technologie(n) wurde ein Fortschritt in Gang gesetzt – dieser die Welt nachhaltig veränderte.

Als System bringt Edara sein eigenes (klassenloses) System mit. Der Charakter selbst wird durch ein sogenanntes „Band“ definiert, dieses wiederrum kombiniert und variiert werden kann. Ein Überblick über die „Bands“ gibt es anbei:

Green Band: Characters who choose the Green Band have a deep love and understanding of Nature. They act as shepherds to the animals and caretakers to the forests. Their ability trees include Wrath, Beasts, Lifecraft, and Scouting. 

Red Band: By joining the Red Band you display a brilliant tactical mind and great physical prowess. Upon joining the Red Band characters are enlisted into a militant academy, where they learn how to excel in combat. They can follow the paths of Speed, Power, Precision, or Shotcraft, a magical tree that uses your Gun as an implement for casting spells.  

Blue Band: Made up mostly of magic-wielding Auramancers, the Blue Band shows a great understanding of the magical forces that pulse beneath Edara. With the ability trees Mindcraft, Spellcraft, Battlecraft, and Dragons, the Blue Band offers the most for magical themed characters. 

White Band: In order to act as protectors of life and balance the Great Cycle, those of the White Band are given access to the best healing and protection Edara has to offer with trees such as Lightcraft, Benediction, Protection, and Diplomacy. 

Black Band: As the polar opposite to the White Band, members of the Black balance the Great Cycle by bringing death to those who require it. Thus, their ability trees focus heavily on darkness and destruction via Shadowcraft, Bloodcraft, Necromancy, and Treachery.

Eine große Besonderheit von Edara ist allerdings die „Art“ Edara zu spielen. Von den Machern ist ein Community übergreifendes Spielen geplant, wo Ideen „was“ gespielt wird erst durch die Community definiert wird (Inspirationsquellen könnten aktuelle Filme oder Folgen diverser Serien sein) und dann „gemeinsam“ gespielt werden soll. Als alles übergreifendes Medium steht hier Facebook auf dem Plan der Macher – dies als Dreh- und Angelpunkt verwendet werden soll.

Meinung
Edara war ein Projekt, bei dem wir uns recht schnell dagegen entschieden haben. Die Gründe hierfür sind vielfältig und liegen primär an den folgenden Dingen:
System: Wir haben mit Finsterland bereits ein RPG dies recht gut unsere Steampunk Ansprüche abdeckt. Dadurch muß ein „neues“ System auch ein wenig „anders“ sein um – zumindest für mich – auch interessant genug zu sein es wirklich auch spielen zu wollen. Eine Möglichkeit wäre die Spielwelt, die (zumindest mit ihrer Vorgeschichte) sich von anderen „Steampunk“ Welten absetzt, aber…
Spielwelt: Ich hatte bei dieser Spielwelt (oder der recht kurzen Beschreibung) ein seltsames Gefühl. Warum durch die Entdeckung der Steam Technologie plötzlich ein Glaubenskrieg endet und dazu noch eine Stimmung der Hoffnung durch die Welt zieht will mir nicht einleuchten (ist allerdings auch nicht sonderlich beschrieben). Ich kann es mir nur so erklären, dass man irgendeinen Grund gesucht hat um die „üblichen“ Steamchars mit solchen „wilden Völker/Klassen“ wie z.b. dem Orkischen Barbar zusammenzubringen. Aber da ist ja noch die inovative Abenteuer-Idee…
Abenteuer-Idee: Die Idee, ein gemeinsames Spielerlebnis zu kreieren um es dann zusammen auch zu erleben fand ich echt interessant. Es erinnerte mich an die Pathfinder Society allerdings mit dem großen Unterschied dass dies a). zum einen via Facebook realisiert werden soll und b). die Einbeziehung der Community noch viel stärker bedacht wird. Und genau da liegen mir 2 recht große Steine im Bauch. Zum einen bin ich kein Befürworter solch sozialer Netzwerke (und ihrer Auswirkungen), zum anderen hätte ich ein wenig Angst davor dem „Bell am lautesten und du wirst gehört“ Problem ausgesetzt zu sein – das ich zumindest immer wieder (und viel zu oft) in der RPG-Community sehe. Aber da ist doch noch der Preis!…
Preis: Das Positive gleich vorwerk, dass PDF als Regelwerk ist bereits für 15$ zu erhalten. Die Print-Edition allerdings erst ab 90$ (inklusive 10$ shipping costs). Warum ich allerdings als Europäer 30$ mehr für die Print-Edition bezahlen soll als der (US-)Amerikanische Spieler erschließt sich mir einfach nicht – und riecht zumindest für mich nach fieser Abzocke!

Unterm Strich waren es einfach für uns zuviele negative Punkte, die gegen eine Finanzierung dieses Projekts sprachen. All denjenigen die dennoch das Projekt unterstützen wollen, wünsche ich viel Glück, dass es schlussendlich doch noch finanziert wird.

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Pathfinder goes Necro! (und Punk)

Heute möchte ich in meinem Artikel auf ein Kickstarter Projekt Names Necropunk eingehen. Necropunk ist unser zweites Pojekt gewesen, dieses wir über Kickstarter (mit-)finanziert haben und aktuell noch 12 Tage läuft.

A Science Fiction Game Where Shaolin Monks with Bone Knives Fight 11ft 2 Ton Bone Golems at the Speed of Precognitive Thought in Space.“
Als ich diesen ersten Satz der Beschreibung von Necropunk las, war bereits mein Interesse geweckt und ich konnte mir ein recht großes Grinsen nicht verkneifen. Necropunk beschreibt ein Setting, das in der Zukunft angesiedelt wurde und in dieser es eine (nicht trennbare) Vermischung von Nekromantie und Magie gegeben hat – diese in das tägliche Leben Einzug hielt.
Das Ziel der Macher ist ein Science-Fiction Setting zu kreiren, dieses sich allerdings nach einem Fantasy-Setting anfühlt (He-Man, ick hör dir trapsen!). Realisiert werden soll es durch eine abenteuerliche Mischung – indem verschiedene Komponenten von SciFi, Fantasy, Magie und Nekromantie gemischt werden – wild geschüttelt – und dann als großer leckerer Keks herauspurzelt. Beispiel gefällig?

-Welshen Qu’em hearken back to monks or samurai. They have a heavy reliance on discipline, focus on martial arts, have a strong adherence to a tradition/moral/spiritual code, they are focused on master of the self, and employ different schools.

-Sentinels recall a warrior or ranger. They are strong generalist combatants who rely on training, versatility, and equipment selection.

-The Magdaleeno clan is heavily influenced by the concept of skirmishers, rogues, and ninja. They employ a number of surprising, disruptive, and even dishonorable tactics/weapons to achieve the same ends as their counterparts.

-The Necromancers Guild is very “wizard” like. Their companies are almost like wizard towers and their crafting of necrotech hearkens back to the creation of magic items (“Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic”). They have a never ending quest for knowledge and will go to great lengths to discover secrets that can grant them power.

Als spielbare Rasse werden es nur die Menschen in das System schaffen, diese sollen sich allerdings durch ihre Politische und/oder Soziale Ader (Natur) unterscheiden. Der subtile Horror – der sich im ganzen Setting als „Hintergrundrauschen“ befinden soll – wird vor allem durch das Moralische Dilemma (Ethical Dilemmas) unterstützt, dieses sich das System zu eigen macht.

Meinung
Mica und ich waren sehr schnell von diesem Produkt angefixt. Zum einen die generelle Attraktivität das Pathfinder Regelwerk mit so einem Setting zu bespielen – sind es gerade solche Perlen die mir Crowdfunding schmackhaft gemacht haben. Ich denke, dass solch ein „außergewöhnliches“ Setting es möglicherweise nie über die „üblichen“ Vertriebswege zu uns geschafft hätte.
Der Preis überzeugt, 10$ für das fertige Produkt empfinde ich beinahe als geschenkt – wobei man sagen muss, dass sich dieser Betrag auch „nur“ auf das PDF bezieht. Und da wären wir auch schon bei den einzigsten kleinen Punkten, die mir negativ aufgefallen sind. Leider gibt es über das Projekt (direkt) nicht die Möglichkeit das Produkt als Print-Edition zu erwerben. Dazu kommen noch keinerlei goals – ebenso wenig wie add-ons (Schade). Und obwohl auch noch keine Seitenzahl des fertigen Werkes zu finden ist – freuen wir uns dennoch auf den kommenden Oktober, wenn das Setting fertig sein soll.

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Crowdfunding, Kickstarter und Elfen

Nach einer langen Zeit, in dieser ich recht zweifelhaft und bisweilen skeptisch diesem Crowdfunding Thema gegenüber stand, finde ich es mittlerweile recht spannend und (teilweise) sogar besser als der „übliche“ Vertriebsweg.

Mittlerweile beteiligen wir uns an 3 Projekten, wobei 2 noch am laufen sind und eines bereits (erfolgreich) ausgelaufen ist. Da ich der Meinung bin, dass man über solche Plattformen interessante Perlen und sogar ungewöhnliche und mutige Konzepte finden kann, möchte ich euch gerne ein wenig über (ausgewählte) laufende Projekte informieren. Auch denke ich an einen Artikel über unsere bisherigen Erfahrungen mit Kickstarter & Co. nach, aber eines nach dem anderen…

Heute soll es sich erstmal um ein neues Projekt drehen, dieses ich gestern Abend entdeckt habe. Der Name lautet „The Elves of Uteria„.
Die Macher dahinter beschreiben in dem Projekt anfangs ihre Leidenschaft für Story intensives Spiel, in diesem die Geschichte vor den Regeln kommt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass dieses Buch die Geschichte aus den Augen eines Druiden (Jarin Plainswalker) erzählt, dieser seine Erlebnisse niederschreibt. Enthalten sollen daher wohl neben Karten und bereisten Stätten, auch die Gegner sein – die sich dem Druiden während seiner Reise in den Weg gestellt haben. Weitere Informationen zu Welt kann man unter http://worldofuteria.com/ finden. Als System wird das Pathfinder-RPG System verwendet, eine Konvertierung zu anderen Systemen konnte ich nicht herauslesen (weder unter den goals noch unter den options). Für mich ok, da ich das PFRPG sehr schätze.

Das line up der Zeichner kann sich ebenfalls sehen lassen, neben dem allseits bekannten Larry Elmore haben mich vor allem die Zeichnungen von Aaron Miller stark beeindruckt.

Das Buch selbst soll beim erscheinen 100 Seiten haben und vorraussichtlich in einem Jahr (April 2014 fertig sein).

Meinung
Ich finde es schade das so wenig auf das eigene Werk der Macher eingegangen wird. Auch hätten mehr Informationen zur Welt an sich, sicher nicht geschadet. Die Versandkosten finde ich in Ordnung (als Europäer nicht unwichtig!), die Goals attraktiv. Bis jetzt haben wir noch nicht beim Projekt mitgemacht, die finale Entscheidung wird hierzu heute Abend allerdings wohl positiv aussfallen. Dies liegt zum einen an dem verwendeten System, zum anderen allerdings viel mehr an der Grundidee des Buches. Neben einem neuen Einblick in eine (neue) Spielwelt, sagt mir die „Art“ der Beschreibung (aus den Augen des Druiden) sehr zu. Es erinnert mich sehr an die die „Volo´s Guide…“ Bücher der AD&D 2nd Edition.

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Forsaken Colony – Beta 0.8 verfügbar

Bereits Ende Januar veröffentlichten die Macher von Forsaken Colony die Beta-Version 0.8 ihres Regelwerks.

Den Download findet man hier: Link

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